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Anwenderbericht zu Windows 2003 Terminal Server,

VWEW Energieverlag GmbH

 

Die VWEW Energieverlag GmbH (VWEW) mit Sitz und Verwaltung in Frankfurt ist ein führender Fachverlag für die Energiewirtschaft mit Standorten in Frankfurt, Berlin und Heidelberg.

Mit seinem strategischen Grundsatz „Selbständigkeit der Einrichtungen, Zentralisation von Verwaltungsaufgaben“ ermöglicht der VWEW seinen einzelnen Häusern, situationsgerechte und individuelle Entscheidungen zum Wohle der Kunden und Mitarbeiter zu treffen.

Auch die EDV-Abteilung ist bei VWEW zentral angesiedelt. Zu den vielseitigen Aufgaben zählen neben der Betreuung des Rechensystems, die Verlags- und Marketingsoftware, aber auch die Bereitstellung von Verbrauchs- und Lagerinformationen zur Optimierung von Kosten und Logistik.

Eine neue Herausforderung bedeutete für die EDV in diesem Jahr die Einführung neuer, Windows basierter Terminal Server Anwendungen (Verlag und Marketing auf iSeries) sowie Windows Terminal Server basierter Standardanwendungen im Office-Umfeld, die eine Neustrukturierung der Netzwerkumgebung erforderlich machte:

Bislang wurde an den einzelnen Standorten vor allem mit AS/400 Terminals gearbeitet. Die Anwendungen lagen zentral auf der iSeries in Frankfurt, die über Steuereinheiten und Standleitungen an die jeweiligen Häuser angebunden war. Die zentrale Administration machte kein zusätzliches EDV-Personal an den Standorten erforderlich. Es war also eine Lösung gefragt, die eine Windows basierte Oberfläche mit einer vollständig zentralisierten Verwaltung ermöglicht. PC-Arbeitsplätze kamen wegen des hohen personellen Aufwands nicht in Frage.

Die VWEW entschied sich für den Einsatz einer Terminal-Server-Lösung und beauftragte Martin Mir, den Geschäftsführer der Firma GTSOL GmbH mit der Implementierung von ThinClients und 2 IBM xSeries Windows 2003 Terminal Server, die von der Zentrale aus über die lokalen IBM iSeries integrierte xSeries Master Domain Controller administriert werden. Die anderen Standorte wurden mit ThinClients und RDP Sitzungen auf Windows 2003 Server ausgestattet, um den ThinClients eine Windows-Oberfläche zur Verfügung zu stellen. Beide Server werden nun vollständig von Frankfurt aus administriert, die Arbeitsplätze erfordern keine lokalen Einstellungen. Die neue Struktur ermöglicht eine problemlose Einführung neuer Anwendungen, eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl war nicht notwendig. „Die Umstellung auf Terminal Server verlief unproblematisch und ohne Beeinträchtigung des laufenden Betriebs. Zusätzliche Anwendungen oder neue Releases können nun innerhalb kürzester Zeit von der Zentrale aus implementiert werden, ohne dass ein Mitarbeiter tagelang mit dem Update an einzelnen Arbeitsplätzen beschäftigt ist oder an verschiedenen Standorten „die Feuerwehr spielt“ kommentiert Geschäftsführer Kristian Senn und fügt hinzu: „Wir haben uns auf alle Fälle für die richtige Lösung entschieden.“

 

Nachteile „herkömmlicher“ Netzwerke

  • ungenutzte Ressourcen, während andere Ressourcen-Engpässe haben

  • Individuelle Ausstattung einzelner Arbeitsplätze
    Hoher Support-Aufwand, unübersichtliche Struktur, Support-Mitarbeiter müssen sich  immer wieder neu in den individuellen Arbeitsplatz „einarbeiten“; je nach Größe des Gebäudes / Standorts, zum Teil sehr zeitaufwendig

  • Dezentrale Datenablage nach individuellen Kriterien
    Kein bzw. unzureichendes Backup
    Datenverlust bei Ausfall der Hardware

  • Unterschiedliche Hardware und Performance

  • Unterschiedliche Software und Versionen
    Inkompatible Dokumente durch Versionsunterschiede

  • Hoher Support-Aufwand bei neuen Software-Releases

    Neue Software kann bestehende Hardware an einzelnen Arbeitsplätzen überfordern

Vorteile von Terminal Servern

  •  Anwendungen liegen zentral auf dem Terminal Server und Daten auf dem Master Domain Controller

    - Einfachere Pflege, da neue Releases nur einmal eingespielt werden und nicht an jedem einzelnen Arbeitsplatz

  •  Entlastung für Administratoren
    - Weniger Manpower für den internen Helpdesk notwendig
    - Verlagerung von „Feuerwehr-Funktion“ hin zu eigentlichen IT-Aufgaben
    - Datensicherheit durch zentrales Backup, keine Gefahr von Verlust dezentraler Daten
    - Geringere Gefahr von Datenmissbrauch

  • Rechenleistung wird zentral zur Verfügung gestellt

    - Keine kurzfristigen Ressourcen-Engpässe an einzelnen Arbeitsplätzen mehr
    - „Schnellere“ Anwendungen, da diese auf dem zentralen Server laufen
    - Lokale Performance und Ausstattung spielen keine Rolle mehr
    - Spezielle Anwendungen können weiterhin lokal installiert bleiben, bei besserer  Performance, da die lokale Rechenleistung nicht von Standard-Anwendungen beansprucht wird
     

  • Geringere Kosten im Computer Management
    - Bessere Forecast Möglichkeiten für Hardwarekosten: das bedeutet, die Notwendigkeit, die zentrale  Rechenleistung zu erweitern wird frühzeitig erkannt, Erweiterungen können ohne  Zeitdruck und dadurch mit einer besseren Marktübersicht geplant werden.
    - Bestehende PCs (auch ältere) können weiterhin als Terminals genutzt werden.

© GTSOL GmbH 2008